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Gebrauchsanweisung fürs Reisen
Gebrauchsanweisung

Gebrauchsanweisung
für unser Reise-Logbuch

Lesedauer: 12 Minuten

Navigation auf unseren Reiseblog- einfache Handhabung

Unser Reiseblog beginnt mit einer kurzen Gebrauchsanweisung, um dir die Navigation und Orientierung etwas zu erleichtern. Es dient zur Vorbereitung jeder Reise und ist eine hilfreiche Dokumentation der Reisen. Gerne schauen wir, um unsere Erinnerungen aufzufrischen oder um usnere zukünftigen Touren so zu gestalten, dass wir vielleicht die besonders in Erinnerung gebliebenen Streckenabschnitte noch einmal bereisen möchten. Sicherlich werden wir auch die Camping- und Stellplätze anfahren, die wir als passend empfunden haben und sicherlich kehren wir nicht in eine Gaststätte erneut ein, wo es beim ersten Besuch nicht gepasst hat.

Wir haben unseren Reiseführer in mehrere Abschnitte geteilt.

a. ROAD TRIPS
b. STÄDTE TRIPS
c. STELLPLÄTZE
d. WELLNESS
e. SEHENSWÜRDIGKEITEN
f. Expedition in unsere HEIMAT

Unter „Road Trips“ verstehen wir Reisen mit dem Wohnmobil die einem gewissen Programm folgen, die an verschiedenen Punkten vorbeiführt und oft am Ausgangspunkt endet. Wir beschreiben hier im Wesentlichen die Fahrstrecke, die an sich schon eine Erzählung wert ist. Ich nenne hier nur als Beispiel die Fahrt entlang der Romantischen Straße. Mit den Routeninfos findest du Hinweise zur Anreise, zum Streckenverlauf oder zu bestimmten besonderen Merkmalen einer Route. Die Orte und Sehenswürdigkeiten werden kurz beschrieben und in eigenen Beiträgen unter der Kategorie Städtetrips ausführlich beschrieben. Das Ganze soll einem Reisetagebuch ähneln.

Für jede Tour wird eine Zeitdauer angegeben, die sich auf die Strecke vom beschriebenen Start- bis zum Endpunkt bezieht, so wie wir sie befahren haben. Je nach deinem eigenen Ausgangspunkt kann deine tatsächliche Reisezeit variieren. Deshalb dienen diese Zeitangaben nur zu deiner Orientierung. Die Entfernungen zwischen den einzelnen Etappen sind die Angaben, die wir gefahren sind. Es bleibt dir natürlich überlassen, die einzelnen Touren zu kombinieren, zu kürzen, zu verlängern oder kreativ neu zusammenzustellen. Auf diese Weise entsteht ein maßgeschneidertes Reiseerlebnis, das ganz auf deinen persönlichen Wünschen abgestimmt ist.

Unter „Städtetrips“ verstehen wir einzelne Reiseerlebnisse, einem Städte- oder Wochenend-Trip oder eine spontane Unternehmung, bei der die Wegstrecke keine oder nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt. Unter diesem Punkt führen wir auch die Orte auf, die entlang einer Route liegen und die wir gesondert vorstellen wollen. Wir schildern hier aber auch Reiseerlebnisse, die wir nicht mit dem Wohnmobil, sondern per Flugzeug, Schiff oder PKW unternommen haben.

Wir berichten – wie bei den Roadtrips – sehr ausführlich über den Ort, den Anlass oder die Sehenswürdigkeit. Aber die Beschreibung wie wir – meist auf kürzesten Weg hingekommen sind – ist u. E. nicht von sonderlichem Interesse. Sollte eines der Orte zu deinen Reisezielen gehören, wirst du wahrscheinlich selbst entscheiden, wie und auf welchem kürzesten Weg du dort hinkommst.

Eine besondere Untergruppe führt die Überschrift „Expedition in unsere Heimat“. Wir sind gebürtige Rheinländer, besser gesagt kommen wir aus dem westlichsten Teil Deutschlands. Das ist der Selfkantkreis Heinsberg, westlich der Stadt Mönchengladbach und zwischen der Deutsch-Niederländischen Landesgrenze und der Stadt Aachen gelegen. Unser Wohn- und Geburtsort ist Geilenkirchen, eine verschlafene und ehemalige Kreisstadt. Deren „Wahrzeichen“ ist der Fliegerhorst Teveren, einer der 6 europäischen Nato-Flugplätze an der die so genannte AWAC-Frühwarn- & Aufklärungs-Flotte stationiert ist. Diese Region zwischen Niederrhein und Eifel ist ein sehr schönes Fleckchen Erde, das wir auch hier besonders als „Heimatkundler“ vorstellen möchten.

Aber wir sind auch schon seit mehr als 40 Jahren im Main-Taunus-Kreis in seiner Kreisstadt Hofheim wohnhaft. Das, was schulpflichtige Kinder hier im Heimatunterricht gelernt haben, mussten wir uns sorgsam erarbeiten bzw. erfahren, damit wir unseren Kindern überhaupt unsere neue Heimat näherbringen konnten. Weil wir uns sehr intensiv um diese Heimat bemüht haben, haben wir die vielen Sehenswürdigkeiten dieser neuen Heimat kennen und lieben gelernt. Wir sind der Meinung, dass diese Region es wert ist, hier besonders hervor gehoben zu werden.

Teile mit uns die Freude, dass wir über ein so großes Gebiet Deutschlands mit einer sehr unterschiedlichen Kultur, Religion, Geschichte und jeweils mit eine sehr originellen Mundart berichten können, die wir komplett als unsere Heimat bezeichnen.

Die von uns besuchten Orte, Sehenswürdigkeiten findest du nicht nur unter dem Begriff „Roadtips“ und „Städtetrips, sondern auch über die verschiedenen Kategorien, z. B. Länder, Orte, Sehenswürdigkeiten oder Wellness. Eine weitere Orientierung bieten unsere gepflegten Schlagwörter.

Hilfreiche Tools der Reiseplanung

Zur Unterstützung bei der Reiseplanung und Wegfindung hilfen uns verschiedene Kartenanwendung wie z. B. Google Maps, Sygic Truck oder Polarsteps. Bei Google Maps solltest du aber bedenken, dass die Wegfindung für PKW’s gemacht wird. Das bedeutet auch, dass z. B. Höhenbeschränkungen nicht berücksichtigt werden oder du durch geschwindigkeitsberuhigte Wohngebiete (30iger Zonen) geführt wirst, was wir einfach nur hassen. Da ist eine Kartenanwendung für Camper ratsamer. Nähere Angaben zu den von uns genutzten Touren und Straßenkarten sowie Navigations-Tools findest du - hier

Sehenswürdigkeiten und Öffnungszeiten

Wir beschreiben Sehenswürdigkeiten, als Orte mit kultureller, historischer oder landschaftlicher Bedeutung, so wie sie entweder allgemein beworben werden oder von uns so angesehen wurden. Es sind also oft subjektiv empfundene Highlights der Region.

Bei der Beschreibung von Sehenswürdigkeiten machen wir Angaben zu Eintrittsgeldern, Entgelte für Stadtführungen und Ähnliches. Auch diese Angaben sind einem steten Wandel unterworfen. Sie sollen dir generell eher einen Anhaltspunkt geben, dass es diese Besonderheiten nicht immer für „umme“ gibt. Bedenke dabei bitte, dass es meist einem Verein, der Kommune und seinen Bürgern zugute kommt.

Kulinarik-Tipps und Preise

Hin und wieder geben wir auch Kulinarik-Tipps, die auf regionale Spezialitäten verweisen. Für das leibliche Wohl halten wir eine Mischung von nobleren Restaurants über Konditoreien, Cafès, Hofläden bis zur einfachen Dorfgaststätte bereit. Auch hier gilt natürlich, unsere subjektive Betrachtungsweise, die durch unser Budget, unsere Fähigkeit des Suchens und der Lust und Laune an dem entsprechenden Tag bestimmt wurde. Grundsätzlich gilt für uns, dass wir lieber ein Mal weniger essen gehen, als das wir möglicherweise enttäuscht von der Qualität sind. Wir gehen gerne auf die örtlichen Märkte und insbesondere in Frankreich, in die dortigen Supermärkte einkaufen, um dann liebend gerne selbst zu kochen.

Foto-Spots, Ausflugstipps und Wanderempfehlungen

Wir geben keine besonderen Hinweise für einen möglichen Foto Spot, wir geben keine Ausflugstipps oder Wanderempfehlungen, soweit wir sie nicht selbst gemacht haben. Wir beschreiben, was wir erlebt haben. That’s it. Wir sind der Meinung, dass dies jedem selbst überlassen, sein sollte. Die richtige Unterstützung erhältst du vom örtlichen Verkehrsamt oder der Tourist-Info. Oder noch einfacher: Fahr hin – schau selbst – manchmal ist der Weg das Ziel.

Stell-, Camping- und Parkplätze

In unseren Reiseberichten werden einige meist offiziellen Wohnmobilstell- und Campingplätze aufgelistet. Allerdings nicht alle, die vorhanden sind. Viel zu viele gibt es davon und auch einige darunter, die nicht an unserer Streckenführung lagen oder uns aus den unterschiedlichsten Gründen nicht zugesagt haben.

Wir halten viel von der „Park4Night-App“ und benutzen sie auch regelmäßig. Allerdings meiden wir persönlich, die „besonderen“ kostenlosen Stellplätze, wie Wanderparkplätze oder Abstellmöglichkeiten in Industriegebieten, an Friedhöfen oder Parkplätzen von Einkaufszentren. Wir sind der Ansicht, dass diese Art von Abenteuer kein Mensch braucht, insbesondere nicht wir Senioren 60+.

Da die Preise auf den Plätzen oft einem stetigen Wandel unterworfen sind, sind die von uns gemachten Angaben natürlich zum Zeitpunkt unserer Reise. Zu den Gebühren für Anzahl der Personen und das Wohnmobil, wird meist noch eine Gebühr für Strom und Ver- und Entsorgung erhoben. Gegebenenfalls fallen noch zusätzlich ortsübliche Tourismusabgaben, Kurtaxen oder anderes an. Wir können natürlich auch nicht garantieren, dass diese Plätze ganzjährig zugänglich sind.

Wir nennen dir für jeden Stellplatz, wenn möglich die Adresse, sodass du dein Navigationsgerät entsprechend einstellen kannst. Schau dir trotzdem die Routenplanung deines Navis (insbesondere Google Maps) genau an. Die kürzeste oder schnellste Strecke muss nicht immer die beste sein.

Manche Strecken zu den Stellplätzen sind für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen gesperrt. Achte darauf, ob ein Zusatz wie z. B. „ausgenommen Wohnmobile“ oder „Durchgangsverkehr frei“ vorhanden ist. Möglicherweise verändern sich Straßenbeschilderungen in diesem wie auch in anderen Fällen. Daher können wir keine exakten und abschließend recherchierten Fakten an dich weitergeben. Bitte also immer Obacht geben, bevor du abbiegst! Rückwärts fahren mit deinem WoMo ist nicht immer einfach, insbesondere wenn du vor einer Unterführung stehst, die nicht die Höhe deines Fahrzeugs hat.

Angaben über die Kapazität von Stellplätzen sind keine garantierten Daten. Entweder sind es die Angaben aus den Prospekten oder von uns geschätzt. Die tatsächlich Kapazität ist von mehreren Faktoren abhängig. Sie sind unter anderem auch von der Größe des Wohnmobils und vom Parkverhalten der jeweiligen Fahrer abhängig. Wir sind mit einem Wohnmobil mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen, einer Länge von 5,99 Meter und einer Höhe von 3,00 Meter unterwegs. Was für uns passt, muss nicht allgemeingültig sein.

Wenn wir von Parkplätzen reden, dann meinen wir tatsächlich Parkplätze, die ihrer Bestimmung nach als Abstellfläche für Fahrzeuge dienen und nicht zum Campen ausgelegt sind.

Zu den freien Stellplätzen, die i. d. R. keine offiziellen Camping- und Stellplätze sind, haben wir bereits oben Stellung genommen.

Angaben zum Fahrzeug, zu Packlisten
und technische Ratschläge

Bevor wir Wohnmobilisten den Zündschlüssel umdrehen, sollten einige Ratschläge beherzigt werden. Das betrifft die eigenen Angaben zum Fahrzeug und zu den mitreisenden Personen. Dazu gehören die Fahrzeugabmessungen ebenso dazu wie die persönlichen Notfallnummern und mögliche Medikamentation. So ist – wie bereits im obigen Text erwähnt – vor einer Brückendurchfahrt die Angabe über die Fahrzeughöhe genauso schnell griffbereit wie bei gesundheitlichen Fragen die Telefonnummer des Haus- oder Facharztes. Gleiches gilt für eine nötige Sperrung der Kreditkarte oder den Kontakt mit der heimischen Werkstatt.

Wir haben die technischen Daten des Fahrzeugs in der Cloud gespeichert. Wir haben aber auch eine kleine Kladde mit den wichtigsten Daten, die händisch geführt wird und im Handschuhfach liegt, um schnellen Zugriff zu haben. Zusätzlich haben wir einen kleinen Aufkleber mit den Abmessungen des Fahrzeugs auf dem Cockpit kleben, damit sie immer im Blickfeld sind.

Damit man wichtige Dinge stets im Wohnmobil hat, helfen Check- und Packlisten, die man um persönliche Dinge ergänzen kann. Alles zu Check- und Packlisten findest du bei uns auf den Ratschläge-Seiten. Hier findest du auch unsere Ratschläge zum Spritsparen. In wie weit du diese Listen in eine Kladde oder in einem virtuellen Logbuch führst, bleibt natürlich dir überlassen.

In den nachfolgenden Seiten des Reise-Logbuch soll es nur um den Reiseteil, dem natürlich umfangreichsten Abschnitt eines Logbuchs gehen.

Tipps und Infos

Und nun eine abschließende Bitte: Erwarte bitte keine Geheimtipps! Die gibt es seit der enormen Zunahme an Reisemobilen schon lange nicht mehr. Wenn es sie unter den Stellplätzen jemals gab, dann sind sie heute oft genug von Höhenbegrenzungen blockiert. Wohnmobile sind schlicht verboten oder im besten Fall ist ein offizieller Stellplatz daraus geworden.

Letztere sind mittlerweile leider nicht nur in der Hauptreisezeit schnell belegt, sondern zeichnen sich teilweise durch eine wenig erfreuliche Enge aus. Da ist „kuscheln“ keine Seltenheit mehr und selbst die oft zitierte „Klappstuhl-Eigenschaft,“ also, ob du deine Campingmöbel vor dem Wohnmobil nutzen kannst, ist zeitweise mehr als fraglich. Das ändert aber nichts an der Attraktivität des Ziels.

Wir erstellen mit sehr viel Freude und Spaß die Beiträge zu unseren Touren und Trips, aber auch mit Arbeit und manchmal auch Mühe. Trotz aller Sorgfalt ist es möglich, dass sich die Gegebenheiten geändert haben. Wenn dir Derartiges auffällt, du etwas Neues oder Besonderes entdeckt hast, so freuen wir uns, wenn Du uns das per E-Mail mitteilst. Und wenn dir etwas besonders gefallen hat, lass es uns durch einen positiven Kommentar wissen. Wir freuen uns sehr auf eine entsprechende Nachricht von dir.

Sollte dir irgendetwas missfallen, so möchten wir auch das wissen, aber bitte mit begründeten Ausführungen, so dass wir die Chance haben, dies zu korrigieren und zu verbessern. Wir sind auf deine Mithilfe angewiesen, um besser zu werden und sind für Tipps und Anregungen sehr dankbar. Am besten kontaktierst du uns per E-Mail, dann haben wir die Möglichkeit uns besser auszutauschen.

Allerdings haben wir kein Redaktionsteam, das sofort und unmittelbar reagieren kann. Bitte habe ein wenig Geduld, wenn zwischen deiner Mail und unsere Reaktion einige Wochen verstreichen. Vielleicht sind wir dann noch „on the move“, also unterwegs und das Schreiben hat dann nicht die oberste Priorität, was du sicherlich verstehst, wenn du auch unterwegs bist.

Wir danken dir für deine Mithilfe! Gute Reise und allzeit gute Fahrt!

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